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Zwei Königin-Anwärterinnen touren einen Tag lang durch Weinfranken

Landtagswahl, Bundestagswahl, Kommunalwahlen – doch die wichtigste Wahl für Franken steht noch aus: Am 27. März 2014 wird im Vogel Convention Center (VCC) in Würzburg die neue Fränkische Weinkönigin gewählt. Zwei junge Frauen – Christin Ungemach aus Nordheim (Lkr. Kitzingen) und Julia Schneider aus Wipfeld (Lkr. Schweinfurt) – greifen in diesem Jahr nach der Krone der amtierenden Fränkischen Weinkönigin Marion Wunderlich. Als Weinprinzessinnen ihrer Heimatorte und durch die Mitarbeit in den elterlichen Weinbergen verfügen beide Bewerberinnen über ein gutes Fachwissen und sind optimal vorbereitet für den Wahltag. Den letzten Schliff in Sachen Fachwissen erhalten die Kandidaten seit vielen Jahren bei der Bewerberinnenrundfahrt. Diese Tour durch WeinFranken findet in enger Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Dr. Hermann Kolesch statt, der die Bewerberinnen für aktuelle Weinthemen und mögliche Fragestellungen bei der Wahl sensibilisiert.

1. Station: Das Würzburger Bürgerspital zum Hl. Geist

Den Auftakt bildete in diesem Jahr der Besuch des Würzburger Bürgerspitals zum Heiligen Geist. Dort begrüßte Verkaufsleiter Thomas Hammerich die beiden Bewerberinnen Julia Schneider (l. v. l.), Christin Ungemach (2.v.l.) und die amtierende Fränkische Weinkönigin Marion Wunderlich. Neben der Geschichte des Frankenweins und des Spitals informierte Hammerich über die Betriebsphilosophie, zeigte den Damen den ältesten Wein der Welt, einen Steinwein aus dem Jahre 1540, und die neue Vinothek des Spitals.

2. Station: Das Vogel Convention Center (VCC)

Anschließend fuhr die Entourage des Fränkischen Weinbauverbands zum Würzburger Vogel Convention Center. Dort zeigte VCC-Chef Horst Vollhardt (m.) den beiden Bewerberinnen und der Fränkischen Weinkönigin Marion Wunderlich schon mal die Räumlichkeiten, in denen am 27. März die Würfel fallen werden.

3. Station: Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim

Besonderer Höhepunkt der alljährlichen Rundfahrt ist der Besuch der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG). Dort nahm Vizepräsident Dr. Hermann Kolesch die Damen in Empfang. Bei einem Rundgang durch die LWG informierten Kolesch (l. v.. l.) und Oenologe Dr. Michael Zänglein die Bewerberinnen über die Aufgaben und Ziele der Landesanstalt. Es sei heute nicht mehr Aufgabe, neue Rebsorten zu züchten, sondern vielmehr in alten Weinbergen nach Reben mit besonderen Eigenschaften zu suchen und diese als Klone zu vermehren, so Dr. Kolesch. Nach einem Besuch der „Schatzkammer“ wurden die Weinköniginnen in spe bei einem ganz besonderem Menü von Küchenchef Stephan Hofmann in die höheren Weihen der Wein- und Esskultur eingeführt.

4. Station: Winzergemeinschaft Franken (GWF)

Am frühen Nachmittag begrüßten dann Michael Schweinberger (links im Bild) und Andreas Oehm (2. v. r.) von der Winzergemeinschaft Franken (GWF), die königliche Runde in ihrem Haus. Neben Informationen rund um den Frankenwein und die Genossenschaft zeigten Oehm und Schweinberger den jungen Damen die Füllanlage der GWF. Nach dem Nachmittagskaffee, der seit vielen Bewerberinnen-Rundfahrten bei der Winzergemeinschaft Franken Tradition ist, machten sich die Kandidatinnen auf den Weg nach Frickenhausen.

5. Station: Weingut Meintzinger in Frickenhausen

Dort angekommen führte Jochen Meintzinger (rechts im Bild) die „Reise“-Gruppe durch das renommierte Weingut und das außergewöhnliche Hotel in der ehemaligen Fürstbischöflichen Sommerresidenz von 1475. Nach der Besichtigung des einzigartigen Kreuzgewölbekellers durften Christin Ungemach, Julia Schneider und Weinkönigin Marion Wunderlich noch einen Blick in die von Michaela Meintzinger individuell und mit viel Liebe zum Detail eingerichteten und gestalteten Hotelzimmer werfen. Die Begeisterung war groß. Die jungen Damen hätten am liebsten gleich eingecheckt, aber es standen ja noch zwei weitere Weingüter auf dem Programm.

6. Station: Weingut Brennfleck in Sulzfeld

Leicht verspätet trafen die Kandidatinnen dann im Weingut Brennfleck in Sulzfeld am Main ein. Von Hugo Brennfleck erfuhren Christin Ungemach und Julia Schneider, dass sich die Familie Brennfleck schon seit über 400 Jahren mit Wein und mit ganz besonderer Aufmerksamkeit dem Silvaner beschäftigt. Die Philosophie „Traditionelles zu bewahren, Werte zu erhalten und Modernes sanft und behutsam zu integrieren“ zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Weingut.

7. Station: Weingut Ilmbacher Hof in Iphofen

Am Ende des anstrengenden aber äußerst informativen Tages begrüßte Jungwinzer Thomas Fröhlich die Kandidatinnen im Ilmacher Hof in Iphofen, wo in Zusammenarbeit der Generationen und mit sehr viel Enthusiasmus die typischen „Fröhlich(en)-Weine“ entstehen.


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