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Weingut am Stein eröffnet Steinkeller

In diesem Jahr feiert das Weingut am Stein, Ludwig Knoll, in Würzburg sein 125-jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt im Jubíläumsjahr war die Eröffnung des Steinkellers, dem neuen Herzstück des Weingutes. Nach rund einjähriger Bauzeit wurde er im September fertig gestellt.

Schon seit fünf Generationen betreibt Familie Knoll Weinbau in Franken, seit 1980 gibt es das Betriebsgebäude in der berühmten Weinlage Würzburger Stein. In den vergangenen Jahren erfolgte in den 30 Hektar Weinbergen die Umstellung auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung (Naturland). Die Ganzheitlichkeit, der wohl wichtigste Antrieb in der Biodynamie, soll nun auch beim Ausbau der Weine im Keller Fortsetzung finden.

Ludwig Knoll sieht den Steinkeller als Entstehungsort für alle großen und authentischen Weine: „Gerade unter dem Aspekt der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit ist es für uns ein besonderer, ein magischer Ort geworden. Diese Faszination möchten wir an unsere Kunden weitergeben.“ Nur fünf bis zehn Prozent seiner Weine werden im neuen Steinkeller reifen.  

Auf 365 qm ist ein Keller an einem Ort entstanden, an dem zuvor gar kein Keller existierte. Er wurde unter das bestehende Haus und in den Steinberg gebaut. „Das Projekt war schon ein schwieriges Unterfangen“, berichtet Sandra Knoll. Sieben große Betoneier und fünf in den Boden eingegraben Tonamphoren stehen in dem neuen Keller.

„Es ist eine Vision, nach der wir draußen im Weinberg arbeiten. Es ist auch eine Vision, wie wir hier im Keller weiterarbeiten“, sagt Ludwig Knoll. Dieser Keller sei lange im Kopf und im Bauch gereift und für ihn ein ganz wichtiges Element in der Biodynamie. Durch ein großes dreieckiges Fenster gelangt Sonnenlicht in den Keller. Das natürliche Licht und der schwere Eichenstamm in der Mitte des Raumes vermitteln dem Keller eine Wohlfühlatmosphäre. Wasser läuft über eine mit Kupfer versehene Wand und optimiert das Raumklima. Umgesetzt wurden die Ideen von Sandra und Ludwig Knoll durch die Architekten Hofmann, Keicher, Ring sowie Reinhard May (Würzburg).

 

 


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