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„Schlangestehen“ für den Frankenwein

Viele Interessierte besuchten die Weinpräsentation des Fränkischen Gewächses in Schwerin


Traditionell lädt die Winzergruppierung Fränkisches Gewächs e.V. seit vielen Jahren Ende Juni zur Frankenweinpräsentation in den Burggarten des Schweriner Schlosses ein. Nachdem auf dem Schlossgelände aber wegen Corona das benachbarte Schlossfest und der Tag des offenen Landtags abgesagt werden mussten, sah es lange Zeit auch für die Veranstaltung der fränkischen Weingüter nicht gut aus.

Doch damit wollten sich die Winzerinnen und Winzer nicht einfach abfinden. Für ihre Tatkraft und ihre Beharrlichkeit bekannt, machten sie sich daran, eine Veranstaltung unter Corona-Bedingungen zu planen. Es wurden zahlreiche Telefonate mit dem Ordnungsamt und dem Gesundheitsamt geführt, abgeklärt wie die Abstände rund um die Präsentationsstände am besten einzuhalten wären und wo die Händedesinfektionsstände zu platzieren seien.

Mit einem sicheren Hygienekonzept und dem OK der Schweriner Behörden machten sich die Weingüter Hart (Thüngersheim), Höfling (Eußenheim), Kohlmann-Scheinhof (Mühlbach), Mönchshof (Kleinochsenfurt) und Leo Sauer (Eibelstadt) Ende August nach Mecklenburg-Vorpommern auf.
 

Fränkische Weinprinzessinnen in Schwerin


Neben tollen und interessanten Weinen hatten die Winzer des Fränkischen Gewächses mit den Weinprinzessinnen Anne Gümpelein (Krassolzheim), Anja Heim (Obereisenheim), Sina Kempt (Großheubach), Sophie Klein (Bürgstadt), Selina Knies (Untereisenheim) und Katharina Schmitt (Volkach) einige ganz besonders charmante Repräsentantinnen des Anbaugebietes dabei, die mit viel Esprit und Herzblut für den Frankenwein und das Frankenland als Urlaubsdestination begeisterten.

Obwohl das Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern von Anbeginn der Pandemie sehr niedrig und sehr stabil verlaufen war, machten die zahlreichen Vorgaben der Behörden die Durchführung der Veranstaltung nicht gerade einfach. So durften beispielsweise zeitgleich nur 30 Personen auf dem Präsentationsgelände anwesend sein. Dies führte teilweise zu Wartezeiten von über eine Stunde. Viele Gäste quittierten diesen Umstand allerdings nur mit einem Lächeln und betonten, „dass man für das Warten ja bald mit leckerem Frankenwein belohnt werde und es sich auf jeden Fall lohne zu warten!“

Die Winzer des Fränkischen Gewächses zeigten sich von der Disziplin der vielen Gäste, die sich ausnahmslos strikt an die Hygieneregeln hielten, äußerst begeistert. Mund-Nase-Bedeckung, Abstand und Händedesinfektion stellten kein Problem dar. Aber auch über den regen Zuspruch freuten sich die teilnehmenden Weingüter. Durch die Wartezeit kamen zu Verkostungen fast nur Besucher, die sich wirklich für den Frankenwein und das Frankenland interessierten. Insgesamt betrachtet war es eine gelungene Veranstaltung in einer schwierigen Zeit. Dennoch hoffen alle Winzer, dass 2021 die Frankenweinpräsentation in Schwerin wieder unter Normalbedingungen wie in den zurückliegenden Jahren stattfinden kann.

Foto+Text: Rudi Merkl

Frankenwein von seiner schönsten Seite – auch mit Mund-Nase-Bedeckung. Foto: Rudi Merkl

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