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Lücke im Sonnenweg geschlossen

„Wir haben hier in Klingenberg ein einmaliges Bauwerk geschaffen, dass es so in Franken kein zweites Mal gibt“ sagte Bürgermeister Ralf Reichwein bei der Eröffnung des Lückenschlusses in den Weinberg-Steillagen des Sonnenwegs. Die Feier war der Schlussstein eines wahren Mammutprojekts, das 400.000 Euro gekostet hat.

Nachdem die Stadt Klingenberg bereits die Fahrspur im Wald von Röllfeld her auf gesamter Länge verbreitert hatte, war nun noch ein Lückenschluss von 130 Metern erforderlich. Gemeinsam gingen die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung, die Stadt sowie das Amt für Ländliche Entwicklung das Projetkt an. Es wurde eine 74 Meter lange und drei Meter hohe Stützmauer in Gabionenbauweise errichtet, deren Sichtfläche als Trockenmauern mit Buntsandstein gestaltet sind. Weiter gibt es jetzt eine Treppe und es ist ein Kuhgitter aus Gründen des Wildschutzes in den Weg eingelassen. Eine neue Zufahrt zu einem der anliegenden Grundstücke sowie ein Wendehammer machen die Baumaßnahme komplett.

Um das fertige Projekt zu würdigen trafen sich Vertreter aus den Bereichen Kommunalpolitik, Weinbau, Baugewerbe und Geistlichkeit. Auch mehrere Grundstückseigentümer und Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft waren gekommen.

Bürgermeister Reichwein begrüßte die Gäste bei einem Sektempfang an der Clingenburg. Angereist waren auch Ottmar Porzelt, und Peter Doneis vom Amt für Ländliche Entwicklung, sowie die Fränkische Weinkönigin Christin Ungemach.

Gemeinsam beschritten die Gäste den Sonnenweg von der Burg in Richtung Röllfeld bis zum Beginn des Lückenschlusses. Nach einer Andacht wurde der letzte Streckenabschnitt mit dem feierlichen Durchschneiden des Bandes frei gegeben.


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