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Landwirtschaftsministerin Kaniber informiert sich über Wein und Steillagen

Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, informierte sich bei der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöcheim über die Weinkulturlandschaft der Steillagen und wie moderne Technologie dazu beitragen kann Steillagen wirtschaftlicher zu bearbeiten. Die LWG demonstrierte an diesem Tag den Einsatz eines Steillagenvollernters in Verbindung mit einem RaupenMechanisierungsSystem (RMS) eines Herstellers aus Südtirol.

Hightech im Weinberg

Beeindruckt zeigte sich Kaniber von dieser kompakten und schlagkräftigen Technologie, die in Weinlagen mit einer Steigung von bis zu 70 Prozent zum Einsatz kommt. Dabei kann nicht nur der arbeitsstundenintensive Zeitaufwand bei einer Handlese (bis zu 400 Std./ha; Steillagenvollernter 2 ha/Tag) reduziert werden. Der eingesetzte Steillagenvollernter überzeugte auch mit einer für Rebholz und Laubwand schonenden Arbeitsweise. Gleichzeitig war Staatsministerin Michaela Kaniber bei der Verkostung der frisch geernteten Rieslingtrauben mit einem Mostgewicht von über 90 Grad Öchsle von der Qualität des Weinjahrgangs 2018 begeistert.

Weinbauliche Tradition bewahren

„Die Bewirtschaftung der Steillagen ist mir ein großes Anliegen. Denn sie sichert den Erhalt der fränkischen Weinkulturlandschaft“, erklärte Kaniber.Steillagen prägten hier seit Jahrhunderten das Bild der Kulturlandschaft. Diese weinbauliche Tradition müsse erhalten bleiben. Dazu würden der technologische Fortschritt, aber auch neue Verfahren zur Beikrautregulierung im Steilhang beitragen. Dafür wurde kürzlich auch ein internationaler Forschungspakt zwischen Österreich, Südtirol und Bayern geschlossen, um die bestehenden Forschungskapazitäten zu bündeln, innovative Ansätze voranzutreiben und den Herausforderungen des Klimawandels geschlossen entgegentreten zu können.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sowie MdL Manfred Ländner (li.) und MdL Oliver Jörg (re., neben Dr. Hermann Kolesch. Foto: LWG Veitshöchheim

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