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Kunst und Wein in Sommerhausen - ein neuer „magischer Ort“

Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnete im Juni in Sommerhausen den dritten Baustein des frankenweiten Konzeptes „terroir f – Magische Orte des Frankenweins“. Unter dem Motto „Kunst und Wein“ ist in der Weinlage Sommerhäuser Ölspiel ein Aussichtspunkt mit Skulpturengarten entstanden. Sieben Künstler haben dafür Skulpturen zum Thema „Winzer/Häcker“ aus Metallteilen, Muschelkalk, Eisen, Holz, Tonerdeschmelzzement, GFK und Cortenstahl geschaffen. Neben den außergewöhnlichen Kunstwerken beeindruckt an dem Aussichtpunkt die fantastische Fernsicht bis zur Festung Marienberg in Würzburg.

„Als magisch kann man diesen Ort wirklich bezeichnen. Der Blick auf das Maintal ist einmalig. Wein und Kunst waren in Sommerhausen schon immer etwas Besonderes. Wir können stolz darauf sein, dass einer der „terroir f“-Punkte hier bei uns entstanden ist“, sagte Sommerhausens Bürgermeister Fritz Steinmann. Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Sein besonderer Dank ging an das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für die finanzielle Zuwendung und an den Ideengeber des Projektes Dr. Hermann Kolesch von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Steinmann freut sich, dass – trotz anfänglicher Skepsis  - die Marktgemeinde Sommerhausen zusammen mit örtlichen Vereinen, Winzern, Künstlern, Gewerbetreibenden und Privatpersonen das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte. 

„Der Wein beflügelt“ ist auf einer der drei großen Fahnen zu lesen. Während in Iphofen die Weinwelt und in Volkach das Klima im Mittelpunkt stehen, wurde für Sommerhausen – passend zur Ortsgeschichte – das Thema Kunst ausgewählt. „Die bildende Kunst hat sich in der jüngeren Zeit kaum mit dem Thema der Winzerfigur befasst. Die Figuren Richard Rothers entstammen einer völlig anderen Zeit, in der das Bild des Winzers von Tradition und heute kaum noch zeitgemäßen Arbeitsbedingungen geprägt war“, berichtete Landschaftsarchitekt Thomas Wirth (arc.grün), der für die Umsetzung des Konzepts „terroir f“ verantwortlich ist. „In Sommerhausen soll dem Gast der Beruf des Winzers mit künstlerischen Mitteln nahegebracht werden“, so Wirth. Nach seinen Worten werden in diesem Jahr noch drei weitere „magische Orte“ fertig gestellt. Insgesamt sind  20 Aussichtspunkte geplant.

 

 

Foto: Gabriele Brendel

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