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Kristin Langmann ist die 60. Fränkische Weinkönigin

20. März 2015 – ein denkwürdiger Tag für Franken und die ganze Welt! Denn nach einer partiellen Sonnenfinsternis erhellt sich die Sonne passend wieder zur Wahl der 60. Fränkischen Weinkönigin in Erlenbach am Main. Nach einer über vierstündigen Wahlveranstaltung ist die Sensation perfekt! Bereits im ersten Wahldurchgang sichert sich Kristin Langmann aus Mittelfranken die fränkische Weinkrone.

Charmant und schlagfertig

Insgesamt sechs charmante junge Frauen – Laura-Sofie Dauenhauer aus Dettelbach (Lkr. Kitzingen), Sarah Fröhlich aus Escherndorf (Lkr. Kitzingen) und Lena Kram aus Sommerach (Lkr. Kitzingen) sowie Kristin Langmann aus Uffenheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim), Katharina Scheufens aus Wiesenbronn (Lkr. Kitzingen) und Barbara Wohlfart aus Würzburg-Heidingsfeld – waren nach „Churfranken“ angereist, um die Nachfolge der amtierenden Fränkischen Weinkönigin Christin Ungemach anzutreten.

Sie alle sind jung, attraktiv und optimal auf diesen Tag vorbereitet. Dennoch ist ihnen allen von vornherein klar, am Ende des Tages kann nur eine von ihnen die Krone der Fränkischen Weinkönigin mit nach Hause nehmen. Dann ist es endlich so weit: Unter tosendem Beifall ziehen die Kandidatinnen in der Frankenhalle ein. In einer ersten Runde stellen sich die Bewerberinnen den über 500 Gästen vor und plaudern eloquent und witzig mit dem Moderatorenteam Nicole Then-Plannasch und Axel-Robert Müller. Während Sarah Fröhlich berichtet, dass sie bereits im zarten Alter von drei Wochen bei ihrer Taufe  mit dem Frankenwein Bekanntschaft gemacht habe, informiert Laura-Sofie Dauenhauer darüber, dass sie „auf eine einsame Insel auf jeden Fall Frankenwein mitnehmen würde. Schlagfertig präsentiert Kristin Langmann eine Scheurebe der modernen Art, die „so herrlich auf der Zunge tanzt“. Barbara Wohlfart hat als persönlichen Gegenstand den Arm eines Skeletts dabei, mit dem die ausgebildete Physiotherapeutin nicht nur das Publikum sondern ganz besonders Moderator Axel-Robert Müller begeistern kann. Lena Kram outet sich als begeisterte Buchliebhaberin und schwärmt den Gästen vom Besuch des Musicals „Phantom der Oper“ vor. Abgerundet wird die Vorstellungsrunde von Katharina Scheufens, die in ihrer Freizeit in der Garde tanzt und die Minis trainiert. Als persönlichen Gegenstand hat sie einen Füllfederhalter aus Wiesenbronner Rebholz dabei.

Bei den anschließenden Standartfragen müssen die Bewerberinnen dann ihr Fachwissen unter Beweis stellen: Es geht um die Bedeutung des Bodens für den Frankenwein und die Winzer, die fränkische Qualitätspyramide und um das Image des Bocksbeutels. Danach folgen noch sehr individuelle Fragen aus dem Publikum.

Schnelle Entscheidung

Nach fast vier Stunden gehen die über 130 Jury-Mitglieder zum ersten Mal zur Wahlurne bzw. greifen zum TED-Gerät. Für wenige Minuten wird es in der Frankenhalle fast ganz still. Vereinzelt hört man leises Gemurmel, einige tauschen sich mit dem Sitznachbarn aus und die sechs Kandidatinnen nehmen sich zwischenzeitlich an den Händen und fiebern dem Ergebnis des ersten Wahldurchgangs entgegen. Auf Grund der großen Bewerberinnenzahl gehen die meisten von mindestens noch einem weiteren Wahldurchgang aus. Doch als Weinbaupräsident Artur Steinmann den Ergebniszettel auseinanderfaltet ist die Sensation perfekt! Bereits im ersten Durchgang kann Kristin Langmann aus Uffenheim über 50 Prozent aller Stimmen auf sich vereinen und tritt als 60. Fränkische Weinkönigin die Nachfolge von Christin Ungemach an. Die sympathische Mittelfränkin, die an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Sozialpädagogik studiert, hatte die Herzen des Publikums mit ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Charme, sowie mit der Aussage „egal ob Unterfranken oder Mittelfranken – es gebe nur ein Weinfranken“ aus dem Stand erobert. Kristin Langmann ist  die zweite Fränkische Weinkönigin, die aus Mittelfranken kommt.

Kristin folgt auf Christin

Einen ersten Vorgeschmack auf das, was sie als Weinkönigin in den nächsten 12 Monaten erwartet, liefert Christin Ungemach beim Rückblick auf ihre Amtszeit. An rund 365 Tagen absolviert sie 380 Termine im In- und Ausland und legt insgesamt fast 70.000 Kilometer im Dienste für den Frankenwein zurück. Zusammenfassend betont sie: „Es war einfach ein Traum!“ Und auch die Zukunft der Oenologie-Studentin wird vom Wein geprägt sein. Denn in naher Zukunft fliegt das „Nordheimer Vögelein“ zur Weinlese nach Kalifornien.

 


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