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Kitzinger Weingut „Wilh. Meuschel jr.“ wird zu „Gut Wilhelmsberg“

Ambitionierter Neustart im fränkischen Traditionsweingut

Premiere: VDP-Winzer Markus Heid und Lukas Herrmann eröffnen am 30. November offiziell ihr Gemeinschaftsprojekt  „Gut Wilhelmsberg“ in Kitzingen. In einer Informations- und Verkostungswoche vom 1. – 7. Dezember 2019 sind alle  Interessierten herzlich eingeladen, das neue Weingut, seine erste Kollektion sowie die Pläne der beiden Winzer direkt vor  Ort und im persönlichen Gespräch kennenzulernen.


Der Betrieb geht aus dem historisch bedeutenden Weingut Wilh. Meuschel jr. hervor, das hier 1845 gegründet wurde.  2019 wurde das Gut mit 7 Hektar Rebfläche aus Ermangelung eines familieneigenen Nachfolgers verkauft. Seither führt  es der erfahrene Biowinzer Markus Heid vom gleichnamigen VDP-Weingut aus Fellbach im schwäbischen Remstal.  Als Betriebsleiter agiert Lukas Herrmann, ein junger, ambitionierter Winzer, der bereits Berufserfahrung in namhaften  Betrieben sammeln konnte – zuletzt in Neuseeland.


Markus Heid: „Es war uns von Anfang an wichtig, respektvoll an die immensen Leistungen der Familie Meuschel anzu- knüpfen und die Tradition des Hauses mit neuen Ideen und frischem Wind in die Zukunft zu führen.“ Vor diesem Hintergrund fiel auch der Entschluss für den neuen Namen: Er leitet sich von der Weinbergslage „Repperndorfer Wilhelmsberg“  ab, die im frühen 20. Jahrhundert nach dem Unternehmensgründer benannt wurde.


Aktuell liegt die erste Kollektion (2018) der beiden Winzer vor, die bei Anbau und Lese noch in Kooperation mit den bisherigen Inhabern entstand. Sie kommt unter dem Namen „Manufaktur Wilhelmsberg“ auf den Markt – trägt aber schon deutlich die Handschrift des neuen Winzerduos. Lukas Herrmann: „Wir haben das Ganze ja im laufenden Betrieb übernommen – ich kam erst einige Wochen vor Lesebeginn dazu. Trotzdem ist es uns schon sehr gut gelungen, hier unsere eigene Stilistik herauszuarbeiten.“


Auch ansonsten ist die Neuausrichtung des Weinguts in vollem Gange: Die Rebflächen werden bereits ökologisch bewirtschaftet – die Bio-Zertifizierung wird 2021 abgeschlossen sein. Das Sortiment mit trocken ausgebauten Guts-, Orts- und Lagenweinen wurde verschlankt und um moderne Spezialitäten wie einer auf der Maische vergorenen Weißwein-Cuvée bereichert. In Zukunft will man sich zudem verstärkt der Produktion hochwertiger Sekte widmen. Pläne für eine sensible architektonische Modernisierung – beispielsweise im Verkostungsraum – sind ebenfalls schon fortgeschritten und werden während der Informations- und Verkostungswoche vorgestellt. Das detaillierte Programm hierzu erscheint in Kürze.


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