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GWF-Bilanz 2014

Das Jahr 2014 stand für die Winzergemeinschaft Franken eG, GWF im Zeichen der Konsolidierung. Die Wetterkapriolen aus den Jah­ren 2010 und 2011 und die massiven Folgen daraus konnten im letzten Jahr endgültig ausgeglichen werden. Die Erntemengen waren 2014 größer als in den beiden Vorjahren. Dies schlägt sich allerdings erst mit dem Verkauf dieser Weine im laufenden Geschäftsjahr nieder.

Das Jahr 2014 in Zahlen

Das Unternehmen schließt das Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatz von 37,7 Mio. Euro ab, der im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil ist (2013: 37,8 Mio. Euro). Die vermarkteten Mengen haben sich ebenso konstant gehalten und liegen zum Ende des Geschäftsjahres bei 10,8 Mio. Liter (2013: 10,8 Mio. Liter). Die Ernte 2014 war aufgrund der Witterung eine echte Herausforde­rung für die Winzer – die Menge in Liter übertrifft jedoch deutlich den Vorjahreswert: Hier verzeichnet die GWF ein Wachstum von zehn Prozent.

Das Betriebsergebnis aus 2013 wurde ausgeglichen und liegt 2014 bei einem Jahresüberschuss von 633.000 Euro. Darin bildet sich  eine Verbesserung von +190 Prozent ab. Die Auszahlungen für die Winzer sind geringfügig niedriger ausgefallen als im Vorjahr, entsprechen aber dem Mittel der letzten Jahre.

Laufendes Geschäftsjahr 2015

Die ersten fünf Monate des aktuellen Geschäftsjahres sind vielversprechend. Die Winzergemeinschaft Franken konnte sowohl Umsatz als auch Absatz in allen Distributionskanälen im zweistelligen Bereich verbessern. Die Listungen und das Aktionsgeschäft im Lebensmitteleinzelhandel (Umsatzplus von 13 Prozent) und Discount (Umsatzplus von 20 Prozent) sind deutlich positiv und auch im Privatgeschäft stiegen die Umsatzzahlen um 15 Prozent. Einzig die Entwicklung mit dem Exportland Japan ist rückläufig. Hier verzeichnet die GWF ein Minus von 40 Prozent, das als absolute Zahl allerdings keine großen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis hat. Grund für diesen Einbruch im Japan-Geschäft waren Währungsdifferenzen.

Der Gesamtumsatz per 31. Mai 2015 ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,85 Prozent gestiegen und mit den Zukunftsperspektiven des neuen Geschäftsführenden Vorstandes Paul E. Ritter sowie einer guten Ernte 2015 wird das hoffentlich für weitere Expansion im laufenden und im kommenden Geschäftsjahr sorgen.

Gute Aussichten

Der wichtigste Absatzmarkt für die Winzergemeinschaft Franken ist der Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Fünf Weinlinien generieren hier zusammen 44 Prozent des Gesamtumsatzes. An zweiter Stelle der Umsatzhierarchie steht das Privatkundengeschäft. Hauptaugenmerk von Paul E. Ritter, Geschäftsfüh­render Vorstand, liegt darin, Wachstum im LEH zu generieren und die GWF für die Privatkunden attraktiver gestalten. Diesen Forderungen liegt ein ausge­feiltes Marketing- und Distributionskonzept zugrunde, das sich auf folgende Hauptaspekte konzentriert:

  • Entwicklung neuer Produkte
  • Optimierung der Weinlinien
  • Intensive Winzerbetreuung – 2.270 Multiplikatoren
  • Verjüngung des Bocksbeutels als Symbol der fränkischen Weinkultur
  • Internetaktivitäten intensivieren – jüngere Zielgruppen ansprechen

„Wir haben ein leistungsstarkes Team und mit Olaf Stintzing als neuem Ver­antwortlichen für die Produktneuheiten und Sortimentsentwicklung beste Voraussetzungen, die Marke GWF zu stärken und erfolgreich in die Zukunft zu führen“, fasst Paul E. Ritter zusammen.



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