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Franken ganz vorne dabei im neuen "Eichelmann"

(Mainz). Der neue Eichelmann ist komplett bebildert, noch größer und noch informativer. Insgesamt werden 865 deutsche Weingüter und 9750 Weine vorgestellt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde präsentierte Verleger und Weinkritiker Gerhard Eichelmann in Mainz die 16. Auflage seines renommierten Weinführers und zugleich die Winzer des Jahres.

Tolle Weine und Kollektionen

Der Ort hätte nicht besser gewählt werden können. Denn Gerhard Eichelmann präsentierte die neue Auflage seines bekannten Weinführers auf dem Mainzer Kästrich im Restaurant Kupferberg, wo 1850 Christian Adalbert Kupferberg den Grundstein für die traditionsreiche Sektkellerei Kupferberg legte. Vor versammelten Gästen präsentierte er aber nicht nur die neue Auflage seines umfassenden Weinwerkes, sondern stellte auch die Winzer des Jahres vor. Dabei betonte er, dass bei der Auswahl der prämierten Weingüter das Augenmerk nicht auf einzelnen Spitzenweinen liege, sondern vielmehr die gesamte Kollektion des jeweiligen Weingutes ausschlaggebend sei. Im Hinblick auf den 2014er Jahrgang betonte der Verleger, dass es wieder einmal kein einfacher Jahrgang gewesen sei! „Uns Weinkritiker freut das“, so Eichelmann leicht ironisch, „da können die Winzer zeigen, was sie drauf haben!“ Und die deutschen Winzer haben was drauf! Wir haben tolle 2014er Weine und Kollektion bei unseren Verkostungen entdeckt, wie die Weingüter des Jahres tatkräftig unter Beweis stellen.

Prämierte Weingüter aus Franken

Für die beste Weißweinkollektion des Jahres wurde Ludwig Knoll vom Würzburger Weingut am Stein ausgezeichnet. „Ludwig Knoll erzeuge zeitgemäße Weine – reintönige Weine mit viel Ausdruck und relativ wenig Alkohol. Das Einstiegsniveau liege sehr hoch, die Großen Gewächse aus dem Stettener Stein gehören zu den großen Weinen des Jahrgangs in Deutschland, lobte Gerhard Eichelmann. Im Gespräch mit dem Laudator informierte Knoll über seine Betriebsphilosophie, betonte, dass für ihn die Bekömmlichkeit und die Inspirationsfähigkeit eines Weines sehr wichtig sei und stellte das jüngste Kind seines Weingutes – ein Steinkeller, in dem er Weine in Betoneiern und Amphoren kreiere, vor.

Das zweite Weingut aus Franken, das den Sprung unter die „Weingüter des Jahres“ schaffte, ist das Weingut Glaser-Himmelstoss aus Nordheim (Lkr. Kitzingen), das für die beste edelsüße Kollektion geehrt wurde. Seit zwei Jahrzehnten gehört Wolfgang Glaser mit seinen Weinen zur Spitze in Deutschland. Edelsüße Weine spielen im Weingut mit den beiden Betriebssitzen in Nordheim und in Dettelbach seit jeher eine wichtige Rolle. Im Jahr 2014, von dem Wolfgang Glaser als dem Jahr mit der längsten Lese in der eigenen Weingutsgeschichte spricht, ist es ihm gelungen, ganz erlesene edelsüße Weine, wie Trockenbeerenauslesen aus Scheurebe und Rieslaner zu erzeugen. Auf die Frage, wie es schaffe, solche Weine zu kreieren, antwortete Glaser, der auch immer wieder Edelsüße aus roten Sorten mache, dass es ganz wichtig sei, Geduld zu haben und man immer wieder die Weinberge kontrollieren müsse, den dort entstehe die Qualität!

Das renommierte Weingut Rainer Sauer aus Escherndorf wird im Eichelmann 2016 für seine kontinuierliche Qualität als „Weltklasse-Weingut“ ausgezeichnet.

Abgerundet wurde die Buchpräsentation und die Vorstellung der Weingüter des Jahres durch eine Weinverkostung, bei der eine Vielzahl an Weinen der prämierten Betriebe verkostet werden konnten.

So sehen Sieger aus (v.l.): Wolfgang Glaser (Weingut Glaser-Himmelstoss, Nordheim) und Ludwig Knoll (Weingut am Stein, Würzburg) zusammen mit Verleger und Weinkritiker Gerhard Eichelmann. Foto: Rudi Merkl

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