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Ein besonderer Preis für eine besondere Familie

Landrat Eberth zeichnet Weingut Schmachtenberger mit dem Landkreisehrenpreis aus


Für viele ist die Weihnachtszeit die Zeit des Innenhaltens und Zurückblickens, aber auch schon die Zeit des Schenkens und Beschenktwerdens. Da in diesem Jahr die traditionelle Weingala des Fränkischen Weinbauverbands wegen der Corona-Pandemie leider ausfallen musste, nutzte der Würzburger Landrat Thomas Eberth nun Anfang Dezember die Gelegenheit, das Weingut Markus Schmachtenberger mit dem diesjährigen Ehrenpreis des Würzburger Landkreises zu „beschenken“.

Doch die Auszeichnung kommt nicht von ungefähr! Denn im Weingut Schmachtenberger, das inzwischen in 12. Generation Weinbau betreibt, werden Qualität, Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit großgeschrieben. Das betonte Landrat Thomas Eberth, der sich bereits einige Wochen vorher im Weingut umgesehen hatte, auch in seiner Laudatio. Als Ehrenpreis überreichte er stellvertretend eine Urkunde an das Winzerehepaar Markus und Claudia Schmachtenberger, die für die finanzielle Zuwendung für die Restaurierung des „Heiligen Josefs“ steht, der seit den 1920er Jahren die Außenfassade des Haupthauses ziert und jetzt nach Restaurierung in neuer Farbenpracht dorthin zurückkehren wird. Im Rahmen der Preisübergabe segnete Pfarrer Tobias Fuchs die Heiligenfigur und nannte diese ein sichtbares Zeichen der tiefen Verwurzelung der Winzerfamilie im Glauben.

Besonders erfreut über die Auszeichnung des Weingutes zeigte sich die amtierende Weinkönigin Carolin Meyer, die als Winzerin selbst ein Jahr lang Teil des Weinguts sein durfte: „Ihr macht eure Weine mit Herz und Verstand! Eure Weine zeigen, wo sie herkommen und eure Liebe zur Natur!“ Den Landkreis-Ehrenpreis bezeichnete sie als einen „besonderen Preis für eine besondere Familie“. Auch Weinbaupräsident Artur Steinmann lobte die Qualität der Weine und nannte Betriebsinhaber Markus Schmachtenberger „ein echtes Prachtexemplar“. „Wir können echt stolz sein, dass wir so einen guten Nachwuchs haben“, so Steinmann.

Sichtlich gerührt dankte Schmachtenberger dem Landrat, der Weinkönigin und dem Weinbaupräsidenten und betonte, dass man das eigene Tun als Arbeit für kommende Generationen sehe. Man betreibe nachhaltigen Weinbau, um das Erbe der Väter in mindestens gleichem Zustand an die Nachkommen weitergeben zu können.

Übergabe des Würzburger Landkreisehrenpreises im Weingut Schmachtenberger (v. r. ): Markus und Claudia Schmachtenberger, Landrat Thomas Eberth, Weinkönigin Carolin Meyer, Weinbaupräsident Artur Steinmann und Pfarrer Tobias Fuchs. Foto: Rudi Merkel

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