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Die Rebsorten Cabernet Blanc und Pinotin zeichnen sich durch Wiederstandskraft aus

Die weiße Rebsorte Cabernet Blanc und die rote Rebsorte Pinotin wurden in die Liste zum Sortenregister des Bundessortenamtes eingetragen und sind somit in Bayern zur Herstellung von Wein zugelassen. Das teilt das Sachgebiet Weinrecht der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim mit. Beide Sorten hat der Schweizer Valentin Blattner gezüchtet. Sie zeichnen sich durch eine gute Resistenz gegen die Pilzkrankheiten Oidium, Peronospora und Botrytis aus und können ab sofort von interessierten Winzern ohne gesetzliche Beschränkungen auf genehmigten Rebflächen angebaut werden.

Für Betriebe, die die Sorten bereits im Rahmen eines Anbaueignungs-versuches gepflanzt haben, entfallen ab dem Vegetationsjahr 2015 alle mit der Versuchsgenehmigung verbundenen Auflagen.

Die weiße Rebsorte Cabernet Blanc, eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und resistenten Rebsorten, bauen Winzer in Bayern bereits auf 4,76 Hektar im Rahmen von Anbaueignungsersuchen an. Ihre Weine sind mit einem Riesling oder Sauvignon Blanc vergleichbar. Die betont grünen Aromen treffen den Zeitgeist der Verbraucher.

Die rote Rebsorte Pinotin, eine Kreuzung aus blauem Spätburgunder und resistenten Rebsorten - in Bayern ebenfalls schon auf 1,42 Hektar als Versuch angepflanzt - besticht durch samtig weiche Weine mit rubinroter Farbe, deren Duft an reife Kirschen und Brombeeren erinnert.

Vor allen Dingen für den naturnahen Weinbau sind diese Neuzüchtungen dank ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten eine Alternative zu den herkömmlichen Rebsorten.


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