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Bocksbeutel-Weihnachtsbaum in Nordheim

Ein Weihnachtsbaum der ganz besonderen Art steht in Nordheim am Main. 1.100 Mini-Bocksbeutel auf einem 5,40 Meter hohen Metallbaum mit einem Durchmesser von 3,70 Meter bringen das neue Nordheimer Wahrzeichen zum Strahlen. Zusammen mit dem Einschalten der Straßenbeleuchtung leuchtet auch der Bocksbeutel-Christbaum weithin sichtbar durch Bodenanstrahlung. Statt eines Christbaumsterns ziert eine grüne Jubiläumssektflasche die Baumspitze. Etwa 1,1 Tonnen wiegt der Weininsel-Baum. Anlass für die Aufstellung des Bocksbeutel-Christbaums ist das 1.100-jährigen Bestehen des bekannten Weinorts auf der Maininsel bei Volkach. Am 21. April 918 beurkundete König Konrad I. die Schenkung zweier Weingärten zu Nordheim an das Kloster Münsterschwarzach; dies gilt als Nordheims Geburtsdatum.


Für den Bocksbeutel-Christbaum half der ganze Ort mit. Bürgermeister Guido Braun schmiedete das Christbaumgestell, für das rund 900 Kilo Stahl verarbeitet wurden, in seiner Werkstatt. Der Bauhof unterstützte nach Kräften und viele Nordheimern halfen beim Aufbau, dem Sammeln der 0,25 Liter-Flaschen, Bohren der Löcher und dem Gummipfropfen-Stecken. So leuchtete der Bocksbeutel-Christbaum innerhalb von vier Tagen. Rund 7.000 Euro hatte der Nordheimer Touristikrat für den Christbaum in die Hand genommen.

Bis Mitte Januar kann der Bocksbeutel-Christbaum in Nordheim am Main noch bewundert werden. Aber auch in den kommenden Jahren wird er das Nordheimer Weihnachtsdorf mit seinen Bocksbeutel-Lichterglanz bereichern.

Weithin sichtbar und ganz besonders: der Bocksbeutel-Weihnachtsbaum im fränkischen Weinort Nordheim am Main (Foto: Touristikrat Nordheim)

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