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Bayerischer Staatsehrenpreis für vier fränkische Weingüter

Es ist die höchste Auszeichnung, die das Land Bayern für Wein zu vergeben hat:
Im Rahmen der 10. Fränkischen Weingala im Vogel Convention Center in Würzburg hat das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten vertreten durch Minister Helmut Brunner auch in diesem Jahr vier Staatsehrenpreise verliehen. Für ihre herausragenden Leistungen bei der Fränkischen Weinprämierung erhielten das Weingut Armin Heilmann aus Michelbach (Betriebsgröße bis zu fünf Hektar), das Weingut A. & E. Rippstein aus Sand am Main (Betriebsgröße fünf bis 15 Hektar), das Weingut Ernst Popp aus Iphofen (Betriebsgröße über 15 bis 50 Hektar) und das Weingut Bürgerspital zum Hl. Geist in Würzburg (Betriebsgröße über 50 Hektar) diese vielbeachtete Auszeichnung.

„Es ist immer wieder ein toller Beweis für die Qualität unserer Jury, dass Gold prämierte Weine
der fränkischen Weinprämierung national und international für Furore sorgen“, kommentiert Hermann Mengler, Fachberater für Kellerwirtschaft und Kellertechnik im Bezirk Unterfranken.

Den Staatsehrenpreis erhält jeweils der Betrieb, der in den vergangenen drei Jahren in seiner Betriebsgrößenklasse die beste Prämierungsquote erzielt hat und somit den höchsten Anteil prämierter Weine an seiner Gesamtproduktion aufweisen kann. Der Bayerische Staatsehrenpreis honoriert damit die kontinuierlichen und konsequenten Qualitätsarbeiten der fränkischen Weinbaubetriebe. Für die Liebhaber des Frankenweines bietet dieser Preis neben den Medaillen aus nationalen und internationalen Wettbewerben eine gute Orientierung bei der Weinauswahl.

„Der Prämierungserfolg von 78,7 Prozent ausgezeichneter Weine und 21,3 Prozent nicht ausgezeichneter Weine entspricht einem guten Ergebnis. Dass 21,3 Prozent der Weine nicht ausgezeichnet wurden, spricht ebenfalls von einer konsequenten Qualitätssicherung“, kommentiert Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes den Wettbewerb.
Im Prämierungsjahr 2015 hatten sich 226 Weinbaubetriebe mit 2092 Weinen beteiligt – davon
480 Rotweine, was einer Quote von 22,9 Prozent entspricht. Der Silvaner ist nach wie vor die meist angestellte Rebsorte (503 Anstellungen), gefolgt von Riesling (251 Anstellungen) und Weißburgunder (185 Anstellungen). Bei den roten Rebsorten liegt Spätburgunder (171 Anstellungen) vor Domina (149 Anstellungen). Die Scheurebe hat sich im halben Dutzend der beliebtesten fränkischen Rebsorten mit 108 Anstellungen positioniert und stellt damit ihre wachsende Fangemeinde unter Beweis.



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