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Bäuerinnen des Jahres: Anerkennungspreis an Julia Dürr-Döppert

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat sechs "Bäuerinnen als Unternehmerin des Jahres 2019" am 9. Oktober 2019 für ihre beispielhaften unternehmerischen Leistungen und ihre innovativen Geschäftsideen ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen seien Vorbilder und Impulsgeber für weitere zündende Geschäftsideen. "Sie sichern die Existenz Ihrer Betriebe, indem Sie Ihre eigenen Potenziale, die Ihres Hofes und der Region geschickt nutzen. Innovative Bäuerinnen sind für den Erhalt eines zukunftsfähigen ländlichen Raums von unschätzbarem Wert", so die Ministerin in ihrer Festrede.
 

Annerkennungspreis an Julia Dürr-Döppert


Einer der beiden Annerkennungspreise ging an Julia Dürr-Döppert vom Weingut Dürr in Bullenheim. Julia Dürr-Döppert nutzt das Erfahrungswissen ihrer Eltern und setzt bewusst eigene, innovative Akzente, um das Beste aus ihren Trauben herauszuholen. So baut sie seit letztem Herbst den ersten Wein in einem Granitfass aus. Die „GranitGranate“ hat einen einzigartigen weichen Charakter und ist ihr neues Premiumprodukt. Daneben bietet sie Weinstockleasing an und setzt auf den direkten Kundenkontakt. Sie hat viel Zeit in eine umfassende Ausbildung investiert, ist Winzermeisterin und Technikerin für Weinbau und Oenologie und erfolgreiche Absolventin der Hauswirtschaftsschule.

Den Staatspreis erhielt Maria Deß vom Ziegenhof Deß, die 170 Ziegen hält und in einem Ziegenhof-Cafe Erzeugnisse aus eigener Produktion, wie Ziegenmilch, Ziegenkäse und Ziegenwurst, anbietet. Ganz wichtig ist es ihr, nicht nur die Milch und das Fleisch der Ziegen zu nutzen, sondern das komplette Tier zu verwerten – vom Ziegenfett, über Hörner und Knochen bis zum Ziegenfell.

Die weiteren Preisträger finden Sie auf der Webseite des Landwirtschaftsministeriums.

Ministerin Michaela Kaniber mit Julia Dürr-Döppert. Hauke Seyfarth/StMELF

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