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Aktion „Baum für Frankens Weinberge“

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Mit der symbolischen Pflanzung eines Zwetschgenbaumes an der Wipfelder Zehntgrafenlaube gaben die neue Bayerische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber und Frankens Weinkönigin Klara Zehnder den Startschuss für die Aktion „Baum für Frankens Weinberge 2018“, die in diesem Jahr unter dem Motto Biodiversität steht. 

Die Aktion ist ein Projekt des Arbeitskreises „Franken - Wein.Schöner.Land!“ des Fränkischen Weinbauverbandes. Mit der Ausgabe von je einem Zwetschgenbaum an die Weinbauvereine in Franken sind alle Winzer eingeladen, in Zukunft die Zwetschge verstärkt in ihren Weinbergen anzupflanzen und so das Landschaftsbild zu bereichern und die Biodiversität zu fördern. Der Bezirksverband Unterfranken des Genossenschaftsverbands Bayern e.V. übernimmt im Namen der Volks- und Raiffeisenbanken die Kosten für die Bäume.

Zusätzlich gibt es für die Weinbauvereine eine sehr artenreiche Saatgutmischung „MainLife“, die sich gut zur Begrünung der Fahrgassen in den Rebflächen eignet. Es handelt sich um eine blühfreudige und bienenfreundliche Mischung aus ein- und mehrjährigen Kräutern und Stauden. Sie enthält ausschließlich niederwüchsige und tiefwurzelnde Pflanzen, ist trockenheitsverträglich und benötigt keine Pflege.

 

„Weinfranken wird dank Ihres Engagements noch schöner, vor allem aber profitiert die Biodiversität. Denn Weinberge sind mehr als nur eine Ansammlung von Rebstöcken“, sagte Ministerin Michaela Kaniber. Gerade Bäume sind nach ihren Worten „Oasen im Weinberg“, die das Blütenangebot fördern, Unterschlupf für Nützlinge und seltene Vogelarten bieten und durch heruntergefallenes Obst wertvolle Nahrung für verschiedene Tierarten bieten. „Ihre Bäume setzen blühende Akzente zu einer Zeit, zu der der Weinberg noch kahl ist“, erklärte Kaniber.

Im Rahmen der Baumpflanzaktionen wurden seit dem Jahr 2000 mehr als 1.500 Bäume und 1.000 Strauchrosen in die Weinbergslandschaft gepflanzt. Seit 2015 wird ganz gezielt auf die Zwetschge gesetzt. Sie soll zum einen die Landschaft bereichern, zum anderen aber auch in der fränkischen Küche und Gastronomie fest etabliert werden, ähnlich wie die Marille in der Wachau.

Kostenloses Informationsmaterial zur Aktion und die Ausstellung „Gehölze – prägende Bestandteile von Weinbergen“ können beim Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken angefordert werden:

Telefon: 0931/4101-0, Fax: 0931/4101-250, E-Mail: poststelle@ale-ufr.bayern.de

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