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Afrikanische Schweinepest: Aktuelle Information für Saisonarbeitskräfte

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochgefährliche und hochinfektiöse Tierseuche und grassiert seit 2014 bei Wild- und Hausschweinen in Osteuropa, insbesondere auch in Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakei und der Ukraine.
Letzte Woche wurde ein erstes stark verwestes Wildschwein mit ASP in Brandenburg gefunden.

Bitte informieren Sie Ihre Saisonarbeitskräfte über die Vorsorgemaßnahmen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Für den Menschen besteht keine gesundheitliche Gefahr, aber die bayerischen Schweinebestände sind in höchstem Maße bedroht und die wirtschaftlichen Schäden im Falle eines Seuchenfalles in Deutschland bzw. Bayern wären enorm. Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts besteht ein hohes Einschleppungsrisiko u.a. durch Lebensmittel aus Osteuropa, die Fleisch von Schweinen oder Wildschweinen enthalten. Wenn kontaminierte Lebensmittel z.B. von Saisonarbeitern eingeführt und unachtsam entsorgt werden, können diese von Wildschweinen gefressen werden, die sich damit infizieren und die Seuche weiterverbreiten.

Daher bitten wir Sie: Halten Sie Ihre Mitarbeiter dazu an, keine Fleisch- und Wurstwaren aus osteuropäischen Ländern mitzubringen. Falls dennoch solche Lebensmittel mitgebracht werden, sollten diese entweder restlos verzehrt oder ordnungsgemäß in verschlossenen Mülltonnen entsorgt werden. Ein Merkblatt finden Sie unten zum Download.

Auf der Homepage des bayerischen Umweltministeriums finden Sie weitere Merkblätter in verschiedenen Sprachen https://www.stmuv.bayern.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tiergesundheit/krankheiten/asp/index.htm

Quelle: Mitteilung des Bayerischen Bauernverbands (16.09.2020)



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