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Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen (WBA)

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Die Bayerische Staatsregierung teilt mit, dass ab 25.08.2017 Anträge zur Umstrukturierung und Umstellung
von Rebflächen gestellt werden können. Die Antragstellung ist allerdings nur bis 30.09.2017 möglich.

Aufgrund der sehr kurzen Antragsfrist folgende Informationen zum neuen Antragsverfahren:
Es können wieder Maßnahmen zur Umstrukturierung der Zeilenbreite und Sortenumstellung von Rebflächen beantragt werden. Ebenso die Installation von Tropfbewässerungsanlagen. Neu im Programm ist die Förderung einer Querterrassierung von Steillagen.

Für alle Vorhaben müssen die beantragten Flächen zum Zeitpunkt der Antragstellung bestockt sein!
Mit der Maßnahme darf erst begonnen werden, sobald dem Antragsteller eine Zustimmung der LWG zum
vorzeitigen Maßnahmenbeginn vorliegt.

Nach Antragsschluss werden die Flächen im Rahmen einer Vor-Ort-Kontrolle stichprobenmäßig durch den Techn. Prüfdienst überprüft, ob sie die Bedingungen zur Förderung der beantragten Maßnahme erfüllen.
Nach Durchführung der Vor-Ort-Kontrollen erhalten die Antragsteller die Zustimmung zum vorzeitigen
Maßnahmenbeginn. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen auf den Flächen mit der beantragten Maßnahme Sortenumstellung keine Veränderungen vorgenommen werden. Nur bei beantragter Maßnahme Umstrukturierung (Veränderung der Zeilenbreite) können die einjährigen Triebe abgeschnitten und der Drahtrahmen bereits entfernt werden.
Alle Stöcke müssen unbedingt stehen bleiben!
Wird festgestellt, dass mit der Rodung bereits begonnen wurde, wird die Maßnahme auf dem betreffenden Feldstück abgelehnt. Bei Maßnahmen Tropfbewässerung dürfen die Tropfschläuche erst nach Zustimmung gekauft werden.

Erstmals hat der Antragsteller die Möglichkeit unterschiedliche Durchführungszeiträume zu wählen:
Es kann bis 30. September 2017
· ein Antrag für das Zahlungsjahr 2018 eingereicht werden:
  der Antragsteller hat bis 31. Mai 2018 Zeit, für die bewilligten Vorhaben die Fertigstellung zu melden.
· ein weiterer Antrag kann für das Zahlungsjahr 2019 gestellt werden:
   der Antragsteller hat dann bis 31. Mai 2019 Zeit, die Fertigstellung der bewilligten Vorhaben zu melden.
   Dieser zweijährige Durchführungszeitraum bietet z. B. die Möglichkeit für ein Brachejahr mit anschließender Wiederanpflanzung bis Mai 2019.

Zu beachten ist, dass je Auszahlungsjahr nur ein Antrag gestellt werden kann. Antragsergänzungen nach dem 30.09.2017 sind nicht mehr möglich. Dies gilt auch bei gewähltem 2-jährigen Durchführungszeitraum!

Geplante Flächenzugänge nach der Ernte 2017 (bis spät. 31. Jan. 2018) können bis 30.09.2017 bereits mit
beantragt werden. Eine schriftliche Nutzungsberechtigung vom Verpächter/Eigentümer muss vor der Zustimmung zur Rodung bei der LWG eingereicht werden. Die entsprechenden Unterlagen zum Antrag auf Unterstützung werden morgen im Laufe des Tages im Förderwegweiser des StMELF zur Verfügung gestellt. www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser (Link: Weinbau – Teil A: Umstellung und Umstrukturierung von
Rebflächen) Steht kein Internetzugang zur Verfügung können die Antragsunterlagen bei der LWG angefordert werden.

Aufgrund des sehr kurzen Antragszeitraums empfehlen wir dringend, sich bei Fragen und Unklarheiten
sich mit den zuständigen Mitarbeitern vorab zu besprechen.

Für Auskünfte zum Programm erreichen Sie uns unter
Tel. 0931/9801 – 214 Inge Schömig, - 215 Peter Wolter

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