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Einen starken Auftritt hatten die fränkischen Winzer in der österreichischen Hauptstadt.
 

Preise in Wien verliehen

Austrian Wine Challenge 2006
Drei Trophys gehen nach Franken

Wien. Erneut hat sich der Frankenwein sehr erfolgreich in Szene gesetzt. Sage und schreibe drei Trophys holten fränkische Weinbaubetriebe bei der Austrian Wine Challenge („awc vienna 2006") in Wien. Gleich zwei davon konnte Winzer Rudolf May aus Retzstadt mit nach Hause nehmen. Eine Trophy und einen dritten Platz gab es für das Weingut Baldauf in Ramsthal. Außerdem sicherten sich die Weingüter Otmar Zang (Sommerach) und Felshof (Sommerhausen) sowie die Winzergenossenschaft Thüngersheim einen Platz auf dem Siegerpodest.
Bei der weltweit zweitgrößten Weinverkostung setzte sich das Weingut Rudolf May in der Kategorie „Weiß- und Grauburgunder" mit einer 2005er Stettener Stein „Recis" Grauburgunder Spätlese trocken eindrucksvoll an die Spitze eines sehr großen Teilnehmerfeldes. Ein Weißburgunder Kabinett trocken aus dem Weingut Baldauf komplettierte den fränkischen Erfolg bei den Burgunderspezialitäten mit einem dritten Platz. In der Gruppe „Sortenvielfalt und Cuvée" gab es einen triumphalen Erfolg für den fränkischen Silvaner. Trotz mehrmaliger Verkostung konnte die Jury sich nicht für einen alleinigen Sieger entscheiden, so dass die Weingüter Rudolf May und Baldauf beide eine Trophy für ihren Silvaner in Empfang nehmen konnten. Damit aber nicht genug: Auch die Silvanerweine der Weingüter Otmar Zang und Felshof platzierten sich unter den „Top 3". Damit gingen hier alle Spitzenplätze nach Franken.
Aber nicht nur die trockenen Vertreter konnten international bestehen. Bei den hochkarätigen Tropfen sicherte sich die Winzergenossenschaft Thüngersheim einen Platz auf dem Treppchen und glänzte mit einer Ortega Trockenbeerenauslese aus dem Jahr 2004.
„Es war ein tolles Gefühl in Österreich, in der „Höhle des Löwens", bei den Spitzenbetrieben mitmischen zu können. Unsere Weine und der Bocksbeutel fanden bei den Besuchern großen Anklang", berichtet Rudolf May. „Franken hat eine überragende Visitenkarte abgegeben. Gerade bei den Burgunderspezialitäten konnten wir viele renommierte Erzeuger von den ersten Plätzen verdrängen", ergänzt Gerald Baldauf. Über 1.000 Weinproduzenten aus der ganzen Welt hatten sich an dem Wettbewerb mit mehr als 5.000 Weinen beteiligt. Die große Akzeptanz bei den Winzern begründet sich im absolut anonymen Verkostungssystem, bei dem die Verkoster in Einzelkabinen die Weine nach dem internationalen 100-Punkte-System bewerten. In der Endverkostung, dem „Mastertasting", werden dann aus den sechs Ersten einer jeden Kategorie der „Trophy-Sieger" bestimmt.

Die 100 besten Weingüter waren in der vergangenen Woche eingeladen, im Rahmen einer Gala im Wiener Rathaus ihre Spitzenerzeugnisse zu präsentieren. Die Bekanntgabe der Trophy-Gewinner war äußerst spannend und glich einer Oscarverleihung, denn keiner der aus der ganzen Welt angereisten Winzer kannte im Vorfeld das Ergebnis.

Die Ergebnisse der fränkischen Winzer im Finale:
TOP 3 der Kategorie „Weiß- und Grauburgunder" ab 13 vol% Alk.
1. Platz: Weingut Rudolf May, Retzstadt
2005er Stettener Stein „Recis" Grauburgunder Spätlese trocken

3. Platz: Weingut Baldauf, Ramsthal
2005er Hammelburger Trautlestal Weißer Burgunder Kabinett trocken

TOP 3 der Kategorie „Sortenvielfalt & Cuvée", klassisch bis 12,9 vol% Alk.
1. Platz: Weingut Rudolf May, Retzstadt
2005er Retzstadter Langenberg Silvaner Kabinett trocken

1. Platz: Weingut Baldauf, Ramsthal
2004er Hammelburger Trautlestal Silvaner Spätlese trocken

2. Platz: Weingut Otmar Zang, Sommerach
2005er Sommeracher Katzenkopf Silvaner Spätlese trocken

3. Platz: Weingut Felshof, Sommerhausen
2005er Sommerhäuser Ölspiel Silvaner Spätlese trocken

TOP 3 der Kategorie Trockenbeerenauslese
3. Platz: Winzergenossenschaft Thüngersheim, Thüngersheim
2004er Thüngersheimer Johannisberg Ortega Trockenbeerenauslese

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