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Natürlich Wein genießen

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Zu seiner achten Öko-Weinpräsentation hatte der Bund Fränkischer Ökowinzer und Weingüter e. V. (FÖW) an Mariä Himmelfahrt auf die Vogelsburg (Volkach) eingeladen und konnte dabei eine Rekordbeteiligung vermelden. 25 Ökobetriebe aus ganz Franken boten im idyllischen Klostergarten zwischen Apfel- und Zwetschgenbäumen rund 100 Weine zur Degustation an. Zum ersten Mal mit dabei waren die VDP-Weingüter Zehnthof, Luckert (Sulzfeld) und am Stein, Ludwig Knoll (Würzburg) sowie die Winzergemeinschaft Franken (GWF). Obwohl die Vogelsburg wegen Baumaßnahmen gegenwärtig geschlossen ist, konnte die Verkostung – wie gewohnt – in dem idyllischen Ambiente hinter der Kirche stattfinden.

Die Angebotspalette war sehr vielfältig und umfasste neben Rot- und Weißweinen auch Roséweine, Rotlinge und Seccos. Dabei standen sowohl die klassischen fränkischen Rebsorten wie Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling als auch die pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen Helios, Johanniter, Muscaris und Regent zur Verkostung bereit. Ausführliche Informationen zu den neuen Sorten gab es am Stand der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG).

„Unsere Veranstaltung am 15. August  hat sich wirklich gut etabliert. Es freut mich sehr, dass immer mehr Betriebe mitmachen“, sagte der FÖW-Vorsitzende Klemens Rumpel (Kürnach). Insgesamt zählt die Vereinigung jetzt 30 Mitgliedsbetriebe. Die Pioniere haben bereits vor mehr als 40 Jahren in Franken mit dem Ökoweinbau begonnen. Immer mehr Betriebe folgen ihrem Beispiel. „Während die Zahl der Ökowinzer stetig zunimmt, wird aber nicht unbedingt mehr Biowein nachgefragt. Für den Verbraucher ist in erster Linie die Qualität des Weines entscheidend, nicht so sehr die Art des Anbaus“, so Klemens Rumpel. Im Gespräch mit Frankens Weinbaupräsident Artur Steinmann erklärte Rumpel, dass es ganz wichtig sei, dass der Winzernachwuchs während seiner Ausbildung noch mehr über Bioweinbau erfährt. „Das Thema sollte auch in der Berufsschule noch intensiver behandelt werden“, meint der FÖW-Vorsitzende.   

Dem Bund Fränkischer Ökowinzer und Weingüter e. V. gehören 30 Öko-Weinbaubetriebe aus ganz Franken an. Mitglied werden kann jeder, der von einem Ökoverband anerkannt ist. Der FÖW hat sich zum Ziel gesetzt, die ökologische Arbeitsweise der Mitglieder zu optimieren. Dazu werden Seminare und regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch abgehalten. Außerdem möchte der FÖW das Bewusstsein für den ökologischen Weinbau bei allen Weingenießern stärken.

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