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LWG - Dr. Arnold Schwab geht in den wohlverdienten Ruhestand

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20 Jahre lang forschte Dr. Arnold Schwab im Auftrag der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau für die fränkischen Winzer und unterrichtete viele von ihnen als Lehrer. Jetzt ging er in den wohlverdienten Ruhestand.

In diesen 20 Jahren hat sich Dr. Schwab als Leiter des Sachgebietes Rebenanbau/Weinbau und Qualitätsmanagement mit vielen wichtigen Themen auseinandergesetzt. Schwerpunkte seiner Arbeit waren Standortveredlung, Erosionsschutz, das Verhindern der Untypischen Alterung (UTA), die Entwicklung einer vollmechanisierten Traubenerzeugung, der langfristige Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und die Weinbergs-Begrünung unter fränkischen Klimabedingungen. Zu seinen Aufgaben gehörten auch das umfassende Prüfen von neuen Rebsorten, Unterlagen und Rebsortenklonen. Deren Weine machte er in jährlichen offenen Sortenverkostungen der Praxis zur eigenen Bewertung zugänglich.  Auch in die Selektion der neuen lockerbeerigen Silvanerklone brachte er seine Erfahrung mit ein.

Besonders beschäftigte ihn die Situation der genossenschaftlich organisierten Traubenerzeuger. Sie versuchte er mit arbeitsentlastenden Erziehungsformen zu unterstützen.

Dr. Schwab hat schon frühzeitig das objektive Bewerten von Weinbergslagen gefordert. So begann er die nach der Besonnungsintensität eingestufte Lagengüte der heute auf über 6000 Hektar angewachsenen fränkischen Rebfläche in einem digitalisierten GIS-basierten Projekt für alle Winzer nutzbar zu machen.

In einem umfassenden Klimaprojekt wird zudem seit 1999 auf Basis von über 30 Klimamessstationen die klimatische Entwicklung in Franken erfasst, ausgewertet und für prognostische Zwecke aufbereitet. Auch dafür zeichnet Schwab verantwortlich.

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