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Staatsehrenpreisträger 2011
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Die Staatsehrenpreisträger 2011 freuen sich gemeinsam mit Staatsminister Helmut Brunner über ihre Auszeichnung. Foto: Haus des Frankenweins / Dr. Gabriele Brendel

Staatsehrenpreisträger 2011
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Foto: Haus des Frankenweins / Dr. Gabriele Brendel

 

Glanzvolle Verleihung der Bayerischen Staatsehrenpreise

Frankens Winzer feiern ihre Erfolge

In einer Feierstunde in der Würzburger Residenz übergab der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, am Freitagvormittag die Bayerischen Staatsehrenpreise 2011. Der Staatsehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die ein Winzer in Bayern erreichen kann, mit ihm wird die gesamte Leistung des Betriebes beurteilt.


Von den Betrieben bis zu vier Hektar Rebfläche erhielt das Bockbeutelweingut Scheller, Stammheim für den mit der Goldmedaille der Fränkischen Weinprämierung ausgezeichneten 2009er Stammheimer Eselsberg Domina, Spätlese, trocken den Staatsehrenpreis. Das Weingut Horst Sauer in Escherndorf wurde in der Kategorie bis 40 Hektar für den mit der Goldmedaille der Fränkischen Weinprämierung ausgezeichneten 2010er Escherndorfer Lump Riesling, Spätlese, trocken mit dem Staatsehrenpreis gewürdigt. Und in der Größenklasse über 40 Hektar bekam der Winzerkeller Sommerach für den mit der Goldmedaille der Fränkischen Weinprämierung ausgezeichneten 2009er Sommeracher Katzenkopf Weißburgunder, Spätlese, trocken den Staatsehrenpreis.


Der Bayerische Staatsehrenpreis zeichnet laut Brunner betriebliche Spitzenleistungen aus und ist die Krönung langjähriger erfolgreicher Qualitätsanstrengungen. Er bietet qualitätsbewussten Verbrauchern und Weinkennern Sicherheit bei der Auswahl ihrer Weine. Der Minister lobte in der Feierstunde nicht nur die Qualität der fränkischen Weine, sondern auch das stimmige Gesamtkonzept in Franken, das Weinbau, Gastronomie, Tourismus und Verwaltung für alle Beteiligten gewinnbringend integriert. Das Festhalten an diesem Konzept auch nach dem schweren Frost im Mai 2011 zeigt, dass sich die gesamte fränkische Weinwirtschaft mit den definierten Zielen identifiziert. Wohl wegen des 175-jährigen Jubiläums des Fränkischen Weinbauverbands wurden die fränkischen Winzerinnen und Winzer mit herrlichen Spätsommerwetter und einer qualitativ ausgezeichneten Ernte belohnt.


Die Preisträger 2011


Klein, aber fein – so lässt sich dasBocksbeutelweingut Scheller, das in diesem Jahr zum ersten Mal mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet wird, treffend beschreiben. An den sonnenverwöhnten Hängen des Stammheimer Eselsbergs reifen die Trauben des Familienbetriebes. Auf 2,4 Hektar Rebfläche werden acht Sorten angebaut, von denen der Silvaner die größte Fläche einnimmt. Das Ziel sind Weine von klarer Brillanz und bester Bekömmlichkeit. Die Winzerfamilie lebt alte Tradition und Weinkultur, in die sie neue wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Technik einfließen lässt. Zahlreiche Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene hat das Bocksbeutelweingut Scheller für seine Weine bereits erhalten. Jetzt wird das langjährige Qualitätsstreben mit dem Bayerischen Staatsehrenpreis belohnt.


DasWeingut Horst Saueraus Escherndorf ist mit Preisen verwöhnt. Kontinuierlich wuchs die Rebfläche auf heute rund 16 Hektar an. Die herausragende Qualität der Weine hat sich weltweit herumgesprochen. Auch baulich bewegte sich so manches. Nach dem modernen Keller, entstanden helle, freundliche Verkostungs- und Verkaufsräume. In der Schatzkammer, die sich förmlich an den Berg anschmiegt, lagern die ganz besonderen Tropfen. Spätestens seit Horst Sauer in London zum „White Winemaker of the Year 2004“ gekürt worden ist, kennt man ihn fast auf der ganzen Welt.


Die Winzer aus demWinzerkeller Sommerach– ebenfalls immer wieder reich dekoriert – sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig auch weltoffen und innovativ. Die Grundlage für große Weine sind hochreife und aromatische Trauben. Mit ihrer Wein-Architektur, dem WEINREICH, wurde ein Königreich für die Weine geschaffen, in dem die Philosophie, die Ambitionen und der Ehrgeiz der Winzer zu spüren sind. Die Präsentations- und Verkostungsräume spiegeln das Streben nach Perfektion und die Beständigkeit der Weinqualität in beeindruckender Weise wider. Viele nationale und internationale Auszeichnungen sind der Beweis für das beständige Qualitätsstreben der Sommeracher Winzer. So wurde erst kürzlich der Winzerkeller Sommerach zur „Genossenschaft des Jahres 2011“ gekürt.


 


 

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