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| (v.l.): Anton Hell (Vorsitzender Fränkisches Gewächs), Weinprinzessin Marlies Dumbsky (Volkach), Bürgermeister Stefan Schwenke und Weinprinzessin Linda Glaser (Nordheim). Foto: Merkl Presse Büro |
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Frankenwein in Worpswede
Wein und Kultur im Einklang
Fränkisches Gewächs erobert Deutschlands Norden
Bereits vor einem Jahr zogen neun Weingüter der Winzergruppierung „Fränkisches Gewächs“ aus, um auch im hohen Norden der Republik Land für den Frankenwein zu gewinnen. Und was soll man dazu sagen, damals wie vor wenigen Tagen, als Winzer zu ihrer zweiten Weinvernissage einluden, war der Erfolg überwältigend. Teilweise kamen die Winzer gar nicht mehr nach, neue Weine aus der Kühlung zu holen.
Begeistert von der Veranstaltung war auch der Worpsweder Bürgermeister Stefan Schwenke, der die Mitglieder des Fränkischen Gewächses im „Kaffee Worpswede“ am Fuße des Weyersbergs begrüßte. „Das edelste Kulturgetränk verdient auch eine edle Umgebung“, betonte Schwenke. Von daher bot der expressionistische Backsteinbau des Architekten, Baumeisters und Künstler Bernhard Hoetger, der im Volksmund auch liebevoll „Kaffee Verrückt“ genannt wird und seit 1925 als Café und Restaurant fungiert, gerade zu das ideale Ambiente für die zweitägige Weinpräsentation. Neben den zahlreichen Weinen, die bei der zweitägigen Veranstaltung verkostet werden konnten, überraschte Jens Kommerau in seinem Genusstempel die Gäste jeweils am Abend mit einem exquisiten Vier-Gänge-Menü, zu dem die Weinbaubetriebe sehr zur Freude der „Nordlichter“ die erlesensten Frankenweine kredenzten.
Als äußerst angenehm und erfolgreich bezeichnete Anton Hell, Vorsitzender des Fränkischen Gewächses, den Auftritt in Worpswede. Die Kombination aus Frankenwein und Kunst hatte sich wieder einmal mehr als Publikumsmagnet erwiesen und unzählige Gäste zum Besuch der zweiten Weinvernissage angelockt. Schon heute sind sich die Winzer sicher, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben werde.
4. Dezember 2006