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Die Fränkischen Winzer ziehen Herbstbilanz
Selten hat ein Jahrgang die Gemüter so bewegt wie der 2011er. Die Wetterkapriolen haben es den Winzern nicht leicht gemacht. Besonders die Frostnacht vom 3. auf den 4. Mai ließ viele Erwartungen auf einen guten Jahrgang erst einmal platzen.
Die unablässige Arbeit in den Weinbergen und letztlich der schöne Spätsommer sorgten dann aber dafür, dass der Jahrgang 2011 doch besser wird, als erwartet.
„Unsere größte Sorge nach der „Nacht des Grauens“ war, dass wir unsere Kunden nicht mehr beliefern können – aber diese Sorge wurde uns weitestgehend genommen“, erklärte Weinbaupräsident Artur Steinmann im Rahmen der Erntebilanz 2011 in Randersacker. Insgesamt ist das Weinjahr 2011 besser gelaufen, als zunächst gedacht, auch wenn es einzelbetrieblich frostbedingt schwere Ausfälle gibt. Der Frankenwein zeichnet sich in diesem Jahr durch einen hohen Anteil an Prädikatsweinen aus, mit dem Silvaner als klarem Gewinner im Jubiläumsjahr des Fränkischen Weinbauverbandes.
Bei aller Freude über das Ergebnis muss man dennoch bedenken, dass viele Betriebe schon das zweite Jahr in Folge eine bis zu 30 Prozent kleinere Ernte hinnehmen mussten. Mit einem geschätzten Ertrag von 59 hl/ha fällt die Erntemenge auf das gesamte fränkische Anbaugebiet bezogen etwas höher aus als 2010. Bei einem hervorragenden Mostgewicht von durchschnittlich 90 °Oe lässt sich der Jahrgang 2011 kurz zusammenfassen: Frankenwein – knapp aber gut!
Auch 2012 können Genussfreunde wieder edlen Frankenwein genießen!

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