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| Strahlend nahm Marlies Dumbsky die Glückwünsche zu Ihrer Wahl zur Fränkischen Weinkönigin entgegen |
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| Eva Barthelme nimmt Abschied von der Krone |
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| Kurz vor der Verkündung der Ergebnisse |
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| Die ersten Gratulanten: die scheidende Weinkönigin Eva Barthelme und der Weinbau Präsident Andreas Oestemer |
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| Auch die Jury war mit den Bewerberinnen zufrieden |
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| Lockere Atmosphäre bei den Gästen |
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Frankens neue Weinkönigin
Marlies Dumsky aus Volkach ist die neue Fränkische Weinkönigin
Die Spannung im frühlingshaft geschmückten Saal des mittelfränkischen Kur- und Kongresszentrum in Bad Windsheim stieg, bis es endlich nach dem zweiten Wahlgang hieß: Die 53. Fränkische Weinkönigin ist Marlies Dumbsky! Die ausgebildete Winzerin aus Volkach konnte die rund 100köpfige Fachjury mit Ihrem Fachwissen überzeugen. Ihre Mitbewerberin in der Stichwahl, Susanne Gehrig aus Retzbach, hat beim Publikum ebenfalls gut gepunktet. Am Ende konnte jedoch das Fachwissen der 22jährigen Kandidatin von der Mainschleife überzeugen. Doch nicht nur Fachwissen konnte die selbstbewusste Marlies Dumbsky vorweisen. Auch Ihre Kreativität machte Eindruck. Eine ihrer Aufgaben war es, für 25 Euro etwas einzukaufen, was Spaß macht. Die begeisterte Winzerin hat in Rieslaner-Reben investiert und so das Geld "zu einem Schatz gemacht". Ihre Begeisterung beim Vorstellen des Weines, den sie den Gästen zur Verkostung mitgebracht hatte, konnte man im Saal spüren. Sie hat die 2007 Rieslaner Spätlese vom Volkacher Ratsherr von der Blüte bis zum Abfüllung begleitet. Die Gäste wurden mit drei weiteren Weinen verwöhnt. Die 21jährige Kandidatin aus Ipsheim, Andrea Gebhard, hat einen Ipsheimer 2007 Vielfalter Weißweincuvée vom Weingut Hofmann mitgebracht, Susanne Gehrig aus Retzbach für den 2007 Silvaner aus dem Retzbacher Benediktusberg von der Thüngersheimer Winzergenossenschaft geschwärmt. Die scheidende Weinkönigin Eva Barthelme hatte zum Abschied eine 2006 Weißburgunder Spätlese aus dem Weingut Graf von Schönborn mitgebracht. Rund 40 festlich gekleidete Weinprinzessinnen aus den fränkischen Winzerorten unter der Regie von Kellermeister Michael Sauer und Önologe Mathias Krönert verwöhnten charmant die Gäste.
Die 700 Teilnehmer aus allen fränkischen Bezirken, Vertreter des öffentlichen Lebens und viele Berichterstatter der Medien haben sich zu den Klängen der Big Band der Musikschule in Neustadt bestens unterhalten. Durch die humorvolle Moderation der ehemaligen Deutschen und Fränkischen Weinkönigin, Nicole Then, und des Bayern3 Moderators Axel Robert Müller war ein spannender Nachmittag garantiert.
Alle drei Kandidatinnen waren hervorragend vorbereitet. Mit Bravour haben sie sich selbst und ihre Gemeinde in der ersten Runde vorgestellt. Die Stoppuhr lief für jede Kandidatin zehn Minuten. In dieser Zeit mussten die Kandidatinnen Publikum und Wahlkomitee von ihren Fähigkeiten überzeugen. Drei gleiche Standardfragen beantworteten alle drei gekonnt. Die Talkrunde mit Fragen aus dem Wahlkomitee meisterten die Kandidatinnen ebenfalls einwandfrei. Aber am Ende konnte leider nur eine gewinnen. Marlies Dumbsky kann sich auf ein abwechslungsreiches Jahr freuen. Schon jetzt stehen zahlreiche interessante Termine fest, wie z.B. in New York, Shanghai, London und Japan.
Zahlreiche Sponsoren haben signalisiert, der Weinhoheit das Leben mit Schmuck, Dienstwagen und stilvoller Kleidung angenehm zu machen. Klara Pilar vom Schmuckdesigner Pierre Lang, Helmut Wächter von BMW Autohaus Wächter in Gerolzhofen und Andrea Czerny von Basset-Moden werden sich an der Ausstattung der neuen Weinkönigin beteiligen. Auch FRANKENBRUNNEN hat seine aktive Unterstützung zugesagt.
Die 52. Fränkische Weinkönigin Eva Barthelme, musste, wie schon viele ihre Vorgängerinnen feststellen, wie schnell ein Jahr als Weinhoheit vergeht. Bevor sie sich von der Krone trennen musste, hat sie die Gäste auf eine virtuelle Reise durch Ihr Leben als Weinkönigin mitgenommen. Die zahlreichen Bilder mit der Prominenz aus aller Welt haben den Gästen einen Einblick in das abwechslungsreiche und spannende Leben einer fränkischen Weinbotschafterin gegeben. Weinbaupräsident Andreas Oestemer hat sie mit der Frankenweinmedaille für ihre Verdienste um den Frankenwein geehrt. Diese Ehrung hat sie sich redlich verdient. In ihrem Terminkalender war Eva bei rund 300 Terminen im In- und Ausland immer motiviert und gut informiert in Sachen Frankenwein unterwegs. Der Abschied fiel ihr zwar schwer, doch der Frankenwein wird auch in Zukunft ihr treuer Begleiter sein.