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Deutsche Weinkönigin auf Tour durch Franken

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Im Rahmen ihrer Deutschland-Tour besuchte Ende November die 69. Deutsche Weinkönigin Katharina Staab aus Oberhausen an der Nahe das Fränkische Anbaugebiet.

Start- und Ausgangspunkt des zweitägigen Besuchs in Franken war der Terroir f-Aussichtspunkt an der Vogelsburg, von wo die Deutsche Weinkönigin und ihre beiden Deutschen Weinprinzessinnen Charlotte Freiberger und Laura Lahm trotz recht herbstlichen Wetters den tollen Blick auf die Mainschleife genossen und von der Fränkischen Weinkönigin Silena Werner herzlich willkommen geheißen wurden.

Im Mittelpunkt der aktuellen Franken-Bereisung stand der Besuch der diesjährigen Staatsehrenpreisträger, die erst kürzlich bei der Weingala des Fränkischen Weinbauverbandes im Würzburger Vogel Convention Center von Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ausgezeichnet wurden. Die erste Station bildete dabei das Weingut Clemens Fröhlich in Escherndorf, das in diesem Herbst bereits zum zweiten Mal für seine kontinuierlichen Qualitätsbestrebungen und die zahlreichen Auszeichnungen bei der Fränkischen Weinprämierungen mit dem begehrten Staatsehrenpreis ausgezeichnet wurde. Beim Rundgang durch den Betrieb und interessanten Gesprächen mit dem Inhaber Clemens Fröhlich und seiner Frau Ingrid sowie dem Juniorchef Philip Fröhlich konnten die Hoheiten viele Eindrücke sammeln.

Für ihren nächsten Besuch mussten die Fränkische Weinkönigin und ihre Kolleginnen in Escherndorf nur auf die andere Straßenseite wechseln. Denn dort wurden sie bereits von Sandra und Magdalena Sauer vom Weingut Horst Sauer erwartet. Doch der Chef des Weinguts, der erst kürzlich beim IWSC in London zum siebten Mal als bester Weinproduzent Deutschlands ausgezeichnet worden war und in diesem Jahr bereits den achten Staatsehrenpreis erhalten hatte, war selbst nicht anwesend, da er just an diesem Tag in der Münchner BMW Welt vom „Gault Millau“ zum „Winzer des Jahres“ gekürt wurde.

Den Auftakt des zweiten Tages bildete das Weingut Johannes Barth in Iphofen, das heuer in der Kategorie bis fünf Hektar von Landwirtschaftsminister Brunner mit dem bayerischen Staatsehrenpreis ausgezeichnet wurde. Neben Johannes und Sabine Barth, die den rund 2,6 Hektar großen Betrieb im Nebenerwerb bewirtschaften, wurden die Weinbotschafterinnen noch Johannes Ruck, Vorsitzender des örtlichen Weinbauvereins, und 3. Bürgermeister Jörg Schanow begrüßt. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, das der Bürgermeister kurzerhand mitgebracht hatte, informierte Johannes Barth über seinen Betrieb und seine Weine. Danach ging es für Katharina, Charlotte, Laura und Silena weiter nach Veitshöchheim.

In der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) angekommen wurden die vier Damen von Präsident Dr. Hermann Kolesch in Empfang genommen und in die Aufgaben und in die Struktur der Anstalt eingeführt. Anschließend führte Dr. Michael Zänglein, Arbeitsbereichsleiter Oenologie, zusammen mit seinen Kollegen Johannes Burkert (Oenologie u. Kellertechnik) und Martin Justus Müller (Technischer Betriebsleiter des LWG-Versuchskellers) die Hoheiten durch den Versuchskeller, stellte das erst im September in Betrieb genommene neue Sensoriklabor vor und informierte über die aktuelle Forschung an der Landesanstalt.

Danach stand der Besuch der Alten Mainbrücke und der damit verbundene und bei vielen sehr beliebte und bekannte Brückenschoppen auf dem Programm. Vom Blick auf die Festung und dem Charme der Würzburger Innenstadt begeistert wurde der zweitägige Aufenthalt in Franken durch den Besuch der Stiftung Juliusspital und des dazu gehörenden Weingutes abgerundet. Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth brachte Weingutsleiter Horst Kolesch den jungen Frauen die Geschichte der Stiftung näher, zeigte ihnen die bekannte Rokokoapotheke und führte sie durch die historischen Keller.

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