Bayerischer Staatsehrenpreis 2011
In einer Feierstunde in der Würzburger Residenz übergab der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, am 11. November die Bayerischen Staatsehrenpreise 2011. Der Staatsehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die ein Winzer in Bayern erreichen kann, mit ihm wird die gesamte Leistung des Betriebes beurteilt.
Von den Betrieben bis zu vier Hektar Rebfläche erhielt das Bocksbeutelweingut Scheller, Stammheim für den mit der Goldmedaille der Fränkischen Weinprämierung ausgezeichneten 2009er Stammheimer Eselsberg Domina, Spätlese, trocken den Staatsehrenpreis. Das Weingut Horst Sauer in Escherndorf wurde in der Kategorie bis 40 Hektar für den mit der Goldmedaille der Fränkischen Weinprämierung ausgezeichneten 2010er Escherndorfer Lump Riesling, Spätlese, trocken mit dem Staatsehrenpreis gewürdigt. Und in der Größenklasse über 40 Hektar bekam der Winzerkeller Sommerach für den mit der Goldmedaille der Fränkischen Weinprämierung ausgezeichneten 2009er Sommeracher Katzenkopf Weißburgunder, Spätlese, trocken den Staatsehrenpreis.
Der Bayerische Staatsehrenpreis zeichnet laut Brunner betriebliche Spitzenleistungen aus und ist die Krönung langjähriger erfolgreicher Qualitätsanstrengungen. Er bietet qualitätsbewussten Verbrauchern und Weinkennern Sicherheit bei der Auswahl ihrer Weine. Der Minister lobte in der Feierstunde nicht nur die Qualität der fränkischen Weine, sondern auch das stimmige Gesamtkonzept in Franken, das Weinbau, Gastronomie, Tourismus und Verwaltung für alle Beteiligten gewinnbringend integriert. Das Festhalten an diesem Konzept auch nach dem schweren Frost im Mai 2011 zeigt, dass sich die gesamte fränkische Weinwirtschaft mit den definierten Zielen identifiziert. Wohl wegen des 175-jährigen Jubiläums des Fränkischen Weinbauverbands wurden die fränkischen Winzerinnen und Winzer mit herrlichem Spätsommerwetter und einer qualitativ ausgezeichneten Ernte belohnt.