Ausgezeichneter Jahrgang in Sicht
Minister Brunner startet die Weinlese in Franken
In der Weinlage Iphöfer Kalb hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den offiziellen Startschuss für die Weinlese 2009 gegeben. Zusammen mit der Fränkischen Weinkönigin Anna Saum und dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes Artur Steinmann erntete er symbolisch einige Silvanertrauben im Weinberg der Winzerfamilie Franz Woda.
„Die Freunde des Frankenweins können sich heuer auf einen ausgezeichneten Jahrgang freuen“, so der Minister. Der wunderbare Spätsommer mit seinen sehr warmen Tagen und kühlen Nächten habe entscheidend zur Reife der Trauben beigetragen und die Qualität maßgeblich geprägt. Wenn das Wetter weiter mitspiele, seien vor allem bei den Rebsorten Silvaner und Riesling sowie bei den Rotweinen höchste Qualitäten zu erwarten. Allerdings werde die Erntemenge mit geschätzten 75 bis 80 Hektoliter pro Hektar etwas niedriger ausfallen.
„Es schaut sehr gut aus in Frankens Weinbergen“, freut sich Weinbaupräsident Steinmann. „Die Trauben sind gesund, sie lachen uns geradezu an. Die sehr guten Zuckergehalte und Säurewerte können die Grundlage für einen großen Jahrgang sein. Für die letzten Tage und Wochen der Reifephase bleibt zu hoffen, dass die Wetterlage anhält und die ganzjährigen Bemühungen der fränkischen Winzer optimal belohnt.“
Ein frostiger und nasser Jahresbeginn hatte den Austrieb der Reben im Frühjahr hinausgezögert. Gefördert von den hohen Durchschnittstemperaturen im April und Mai konnte dieser gefühlte Rückstand dann aber mehr als aufgeholt werden. So setzte die Blüte bei Silvaner und Müller-Thurgau bereits Anfang Juni ein. Eine Periode mit kühl-feuchter Witterung führte anschließend zu einem sehr zügigen Wachstum der Reben und Trauben.