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Achter „magischer Ort des fränkischen Weines“ in Randersacker eröffnet

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Eine weitere Perle reiht sich ein in die Kette der „magischen Orte des Frankenweins“. Unter dem Motto “Vom Stein zum Wein – Nicht sichtbares sichtbar machen“ wurde im September in der Randersackerer Weinlage Sonnenstuhl ein weiterer Aussichtspunkt fertiggestellt. Hier am Sonnenstuhlturm dreht sich jetzt alles um das Thema „Wein-Geologie“. Nach Iphofen, Volkach, Sommerhausen, Eibelstadt, Handthal, Alzenau-Michelbach und Rimpar ist es der achte ‚terroir f‘-Standort.

„Mit der Schaffung eines „magischen Ortes“ gerade an dieser Stelle erfährt auch die kurze, aber wechselvolle Geschichte des Turmes, der 1933 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und natürlich auch zur schlichten Machtdemonstration gebaut wurde, einen positiven Wendepunkt und wird dieser schönen Lage hier gerecht“, berichtete Randersackers 3. Bürgermeister Oliver Liedtke. Seit der Flurbereinigung 1972 trägt der Turm offiziell den Namen Sonnenstuhlturm nachdem er zuvor als Rothbergturm, Kartoffelturm, Hitlerturm und Riedbergturm bekannt war.

Der Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) Dr. Hermann Kolesch, der das ‚terroir f‘-Konzept initiiert hat, unterstrich Liedtkes Aussagen und betonte, dass die Entscheidung für diesen Ort mit seiner wechselvollen Geschichte richtig gewesen sei. „Nur wer seine Geschichte kennt, kann seine Zukunft gestalten“, so Kolesch.

Neben der grandiosen Aussicht über die Randersackerer Weinlagen und das Maintal bis hin nach Würzburg, erhält der Besucher auf dem Turm vielfältige Informationen über die „Wein-Geologie“ in Franken. Er wird über das fränkische Schichtstufenland informiert und erfährt Interessantes über Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper sowie deren Einfluss auf den Geschmack des Weines.

Der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes Artur Steinmann freut sich sehr, dass wieder ein „magischer Ort“ eröffnet worden ist. Zwei weitere ‚terroir f‘-Punkte sollen in diesem Jahr noch fertiggestellt werden. „Wir wollen keine neuen Aussichtspunkte schaffen. Es sollen bekannte Standorte sein, die vielleicht etwas in die Jahre gekommen sind und auf diese Weise wieder attraktiv werden. Für unsere Gäste sind solche Plätze ganz wichtig“, sagt Steinmann.

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